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06.01.15

Between disappointment & confidence

Halli hallo ihr Hübschen!

Das Jahr 2015 ist nun schon knapp eine Woche alt und ich lese die ganzen Jahresrückblick-Posts oder welche Vorsätze sich jeder für das neue Jahr gesetzt hat. Natürlich lässt das mich auch über mich selbst nachdenken. Vor einigen Jahren habe ich mir auch jedes Jahr zwischen Weihnachten und Silvester eine To-Do List geschrieben und am Ende das Jahres habe ich dann immer gesehen, dass ich nicht alles geschafft habe. Irgendwie hat mich das dann jedes Mal traurig gemacht und ich war von mir selbst enttäuscht. Wenn ich sehe was so viele alles schaffen und das dann mit mir vergleiche.. wie erniedrigend, dass ich meine viel einfacheren Ziele nicht erreicht habe. Vielleicht setze ich mir meine Ziele aber auch für ein einziges Jahr zu hoch. 

Das Merke ich auch beim Bloggen, ich habe so viele Ideen, lege mir so vieles zurecht, schreibe so viele Texte, die ich dann doch nicht veröffentliche, weil ich sie nicht gut genug finde. Vielleicht bin ich durch die viele Dunkelheit auch in einem Tief gelandet. Aber mal ehrlich, wenn ihr nichts schafft, was ihr euch vorgenommen habt, wärt ihr dann nicht auch enttäuscht von euch selbst? Ich meine doch, dass es da wohl jedem so geht. Die einen ziehen es dann erst recht durch und die anderen fallen in ein Loch und verkriechen sich erstmal. Und ich gehöre ganz klar zu der zweiten Gruppe. Aber ich sehe es als ersten Schritt zur Besserung dies nun eingesehen zu haben und es mir so eingestehen zu können. 

Und obwohl ich mir keine Vorsätze mehr machen wollte, keine To-Do Liste mehr schreiben wollte, setze ich mir nun doch ein paar Ziele. Das wichtigste ist wohl dass ich mich selbst nicht mehr zu sehr stresse. Dass ich mir selbst mehr zutraue und dass ich nicht immer zu perfektionistisch bin. 

Ich bin gespannt was ich nun im nächsten Jahr dazu sagen werde, ob ich es geschafft habe und ob diese Liste nicht schon längst in Vergessenheit geraten ist.

13.11.14

It's all too much for me.

Halli hallo ihr Hübschen!
Da ich nicht dazu komme zu fotografieren, melde ich mich heute wieder mit einem persönlichem Post in dem ich euch meine momentanen Gedanken und Sorgen mitteilen möchte.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich momentan in einem Loch fest stecke aus dem ich nicht mehr raus komme und irgendwie habe ich das Gefühl es ist so einfach..
Den ganzen Tag muss ich fröhlich sein und lächeln. Zu jedem freundlich sein und mir bloß niemals anmerken lassen dass es mir nicht gut geht, dabei gibt es so vieles was mich traurig macht. 

Wer hat uns eigentlich beigebracht alles in uns hinein zu fressen? 
Ich gehe Problemen immer aus dem Weg, ich sage immer lass gut sein, vergessen wir das. Wenn mich etwas bedrückt, dann erzähle ich das nie jemandem, denn ich hab das Gefühl niemand will das hören. Und woher soll man wissen wem man sich anvertrauen kann? Im Endeffekt wird man ja doch von jedem mal enttäuscht und hintergangen.
Die einzige Person der ich mich zu 100% anvertraue ist mein Freund und der weiß mir leider oft auch nicht weiter zu helfen. Außerdem gibt es auch Dinge die ich nicht mal mit ihm bereden kann, da ist manchmal so eine Blockade in mir die mich dann kein Wort raus bringen lässt. Es kostet oft einfach viel zu viel Überwindung sich jemandem anzuvertrauen, sich jemandem zu öffnen und aus dem Herzen frei über etwas zu sprechen. Da ist es einfach viel bequemer es sein zu lassen und alles in sich hinein zu fressen.

Wie soll man sein Leben genießen wenn man keine Zeit dazu hat?
Ich hab das ja letztes Mal schon angesprochen. Ich finde seit dem meine Ausbildung begonnen hat einfach keine Zeit mehr für alles. Ich mein an den Tagen wo ich arbeiten muss, kann ich dank der 'super' Arbeitszeiten eh nix mehr machen. An meinen freien Tagen verbringe ich dann immer alles an Zeit mit meinem Freund, weil ich ihn ja sonst gar nicht mehr sehen kann und dabei bleiben dann alle anderen Pflichten die ich habe und vor allem etwas Zeit nur für mich allein auf der Strecke.

Ich hab da vor Ewigkeiten mal einen Text auf Tumblr gelesen der mir gerade jetzt immer wieder in den Sinn kommt: 
"ES HEISST IMMER, MAN SOLL DAS LEBEN VOLL AUSNUTZEN. ABER WIE SOLL MAN DAS MACHEN, WENN MAN 8 STUNDEN AM TAG IN DER SCHULE, UNI ODER IM BÜRO SITZT? WIE SOLL MAN SEIN LEBEN LEBEN, WENN MAN AM WOCHENENDE FÜR KLAUSUREN LERNEN MUSS ODER SICH VON DER STRESSIGEN WOCHE ERHOLEN MUSS? VIELLEICHT IST MAN SPÄTER MAL ERFOLGREICH, HAT VIEL GELD, EIN GROSSES HAUS, ABER HEISST DAS, DASS MAN ALLES AUS SEINEM LEBEN GEMACHT HAT? FÜR MICH HEISST LEBEN, DASS MAN OHNE PLAN LOSFÄHRT, DIE WELT AUS ALLEN PERSPEKTIVEN BETRACHTET UND ALLES LOSLÄSST, WAS EINEN FESTHÄLT. LEBEN HEISST FÜR MICH FREIHEIT, UNGEBUNDENHEIT UND DAS ALLES, OHNE SICH SORGEN MACHEN ZU MÜSSEN, WAS MORGEN IST. WIR STERBEN ALLE IRGENDWANN. UND NACH UNSEREM TOD INTERESSIERT ES KEINEN MEHR, WAS WIR ERREICHT HATTEN. WIR WERDEN IRGENDWANN VERGESSEN SEIN. AM ENDE SIND WIR ALLE GLEICH. AM ENDE URTEILT KEINER MEHR DARÜBER, WAS MAL GEWESEN WAR. AM ENDE IST DAS ENDE," 

Ach ich weiß auch nicht was genau ich euch sagen will, aber mir fehlt die Freizeit, Zeit mit meinen Freunden, Zeit für mich allein und Zeit für Veranstaltungen zu denen ich nun dank der Arbeit nicht mehr gehen kann. Mir fehlt es ganz natürlich durchs Leben zu gehen und mich nicht den ganzen Tag verstellen zu müssen. Ich vermisse das Bloggen und mein Zimmer sieht aus wie ein Saustall. Ich ernähre mich schlecht, esse jeden Tag Fertiggerichte und finde keine Motivation weiter zu machen. Vielleicht schaffe ich es ja doch irgendwann darauf klar zu kommen aber momentan fühl ich mich damit einfach nicht gut.

02.10.14

Der erste Lohn - was für ein Gefühl !

Halli hallo ihr Hübschen!
Ich wollte nur mal eben ein Lebenszeichen von mir abgeben bevor ich mich mit meinem Freund treffe. Wie bereits gesagt: der ernst des Lebens hat mich erreicht. Ich gehe täglich arbeiten, sogar am Wochenende, gehe im dunkeln los und komme in der Dämmerung erst nach Hause. Mein Freund und meine Freunde werden alle vernachlässigt da ich arbeite wenn sie frei haben und umgekehrt. 
Ich habe nun den ersten Monat hinter mir und ich habe mich nun langsam dran gewöhnt damit umzugehen. Ich war zu erst echt verwundert wie ihr anderen das alles schafft mit dem bloggen, denn ich bin nach der arbeit immer viel zu kaputt und müde um dann noch was anständiges zu schreiben bzw. Fotos zu knipsen. Vor allem ist es dann eh schon zu dunkel. Ich will jetzt aber auch nicht weiter motzen denn ich bin froh über meinen Job. Ich bin froh über meine netten Kollegen und ich bin sehr froh über meinen angenehmen Chef. Ich habe echt Glück gehabt dort anfangen zu dürfen und nun zum Ende des Monats kommt endlich die Belohnung. Der erste richtige Lohn! Noch nie hab ich so viel Geld auf meinem Konto gehabt. :D
Ich habe zwar ab und zu Ferienjobs gemacht aber das ist nicht zu vergleichen mit dem ersten richtigen Lohn. So wie ich nun bin habe ich erstmal überlegt: Hau ich alles zum Shoppen raus oder spare ich? Und ganz ehrlich, ich hab mich fürs erste entschieden. Noch habe ich ja die Möglichkeit solange ich noch bei meinen Eltern wohne. Vor allem weil in der nächsten Woche die Shopping Week ist und ich einfach mal auf die Kacke hauen will. :D Ich hab jetzt schon viel zu viel Geld ausgegeben, deswegen werden nach der Shopping Week erstmal ein paar Hauls kommen. 

Ansonsten wird dieses Wochenende eine Review zu New Balance Sneakern kommen und meine ersten Erfahrungen mit Kiko. 

Ist euch eigentlich aufgefallen dass ich einen neuen Banner habe? Wie gefällt er euch? 
Also mir gefällt er richtig gut. So gut, dass ich mir damit auch meine Visitenkarten hab drucken lassen. :)

Follow me:

05.08.14

,,Und die Welt dreht sich weiter..

.. und das sie sich weiter dreht, ist für mich nicht zu begreifen, merkt sie nicht dass einer Fehlt?" 

Wie ich letztens schon kurz erwähnt habe, geht es mir momentan nicht so gut. Das ist nix gesundheitliches, aber mich beschäftigen viele Sachen in meinen Gedanken mit denen ich nicht so richtig klar komme. Man sagt ja, dass man sich am besten alles von der Seele reden soll, sich jemandem anvertrauen soll wenn es einem nicht gut geht. Aber mir stellt sich dann immer die Frage mit wem? Wem soll ich meine Gedanken mitteilen? Wen könnte es interessieren und wer könnte mir dabei weiter helfen, wo ich doch selber weiß dass es eigentlich keine Probleme sind wo jemand etwas tun kann, sondern dass ich damit ganz allein fertig werden muss? 
Ich bin eine Person die mehr darauf setzt wenige sehr gute Freunde zu haben als viele die man nur flüchtig kennt. Das liegt wahrscheinlich auch etwas mehr daran dass ich ziemlich schüchtern bin. Es kann aber auch damit zu tun haben dass ich Leuten oft nicht traue, da ich schon so oft enttäuscht wurde. Ich mein, klar wird man nach einer gewissen Zeit mal von jemandem enttäuscht. Jeder ändert sich ja mit der Zeit. Und ich glaube das ist mein Problem. 
Ich bin mir darüber bewusst, dass ich generell über vieles ganz anders denke als alle anderen die ich kenne. Ich sage nicht dass ich keine Zeit habe, sondern dass wir einfach alle zusammen was machen sollen. Mir sind meine Freunde wichtiger als alle anderen, da ich zu meiner Familie kein gutes Verhältnis habe. Vielleicht geht mir das ganze ja deswegen so nah?
Auch zum Thema Beziehungen: ich hab mal ein Interview gelesen dort wurde ein altes Ehepaar gefragt wie sie es geschafft haben so lange zusammen zu bleiben, da sagte die Frau: "Wir sind in einer Zeit aufgewachsen in der man wenn etwas kaputt war es repariert hat, statt es einfach weg zu werfen". Und das habe ich mir wirklich sehr zu Herzen genommen. Kann man das nicht auch auf Freundschaften übertragen? Ich meine wenn einem jemand wirklich wichtig ist, sollte man dann nicht dafür kämpfen, dass alles wieder gut wird? 
Aber irgendwie glaube ich dass das den anderen nicht so wichtig ist. Und während ich das hier grade schreibe, überlege ich schon wieder das alles zu löschen, weil ich mir blöd vor komme.

Naja, wer weiß ob ich den Post stehen lasse oder nicht, aber ich wollte das einfach nur mal raus lassen.
Vielleicht kennt das ja jemand von euch, vielleicht hat ja auch jemand für mich einen Rat.